Warmes Brauchwasser im  Boot oder Reisemobil gehört heute zum gewohnten Komfort.

 

Welche Möglichkeiten gibts zum nachrüsten ?

 

Gasdurchlauferhitzer.

Vorteile – warmes Wasser solange bis der Tank leer ist, große Leistung, autark, ohne Landstrom, ohne Motorlauf einsetzbar.

Nachteile – nur mit Druckwasssersystem zu betreiben, großer Wasserverbrauch, kleiner Wasserdurchfluss lässt den Durchlauferhitzer nicht „anspringen“. Gas-Durchlauferhitzer sind nach EN 10239 bzw. EN 1949 in Sportbooten bzw. Caravans/Reisemobilen nicht oder eventuell, wenn überhaupt nur mit nicht vertretbarem Aufwand einzubauen.

 

Gasboiler

Vorteile – autark zu betreiben, Komfort wie zu Hause.

Nachteile – Im Caravan / Reisemobil eigentlich keine. Aber Truma, der einzigste Hersteller eines für Boote zugelassenen Gasboilers hat die Produktion eingestellt.

 

Warmwasserboiler, z.B. die von uns angebotenen ELGENA- bzw. Pundmann-Boiler.

Die kleinen ELGENA KB3 und KB6 Boiler mit Kunststofftank.

Vorteil – Klein, preiswert, schnell einzubauen, Mit 230V, 12V oder 24V oder kombiniert mit 230V und 12V oder 24 V.

Nachteile – Für den vorgesehenen Einsatzbereich – kleine Boote oder Reisenmobile – nur wenige. Nicht für Druckwassersysteme geeignet – also das richtige für kleine Fahrzeuge mit Tauch-, Hand- oder Fußpumpe und einer Zapfstelle..

 

Die größeren Boiler, wie unsere Nautic Junior und Nautic Therm Boiler mit 10 bis 50 Liter Inhalt, Die richtigen Boiler für den großen Komfort an Bord. Die Boiler werden in Deutschland gefertigt und gibt es in den Standardversionen, die fast keine Wünsche offen lassen. Betrieben werden sie mit 230V, 12V, 24V mit Motorkühlwasser oder in einer frei wählbaren Kombination der genannten Energiearten. Sie können auch problemlos in ein Wasserheizsystem eingebunden werden. Nautic- Junior und Therm haben einen druckfesten V4a Edelstahltank. Vorteile – Für alle, üblichen Bootsgrößen finden Sie den richtigen Boiler. Schnelle Aufheizung: Mit der Aufheizung durch das Kühlwasser haben Sie z.B. bei einem 15Liter-Boiler nach einer viertel Stunde schon warmes Wasser zur Verfügung.

Nachteile – wenige. Die Aufheizung mit dem Kühlwasser eines mit Seewasser direkt einkreisgekühlten Bootsmotors dauert länger und das Brauchwasser kann auch nicht wärmer als das Kühlwasser – typischerweise 55-60 C werden. Bei einem Aussenbordmotor ist der Betrieb mit Kühlwasser nicht möglich. ( Seit etwa Anfang 2021 gibt es leider durch Engpässe in der Lieferkette erhebliche Lieferprobleme - daher haben eir den Vertrieb der Nautik Serie vorübergehend eingestellt.). Als Alternative bieten wir die Boiler von Pundmann an.

 

Sie haben einen Aussbordmotor, möchten das Kühlwasser der Einbaumaschine nicht anzapfen und haben aber schon eine Warmluftheizung eines beliebigen Herstellers wie Autoterm, Eberspächer, Webasto, Truma etc. an Bord. Dann ist der Pundmann Therm Luftboiler das Richtige. Den gibt’s mit 6 oder 9 Liter Inhalt. Er wird mit 12-, 24- oder 230V oder mit der Warmluft aus der Heizung betrieben. Wird die Heizung zur Erwärmung der Kajüte benutzt, wird das Brauchwasser „umsonst“ mit erwärmt. Im Sommer, oder wenn Sie nicht heizen möchten betreiben Sie den Boiler mit dem Landstrom oder leiten die Warmluft der Heizung mittels eine Luftumlenklappe ins Freie .

Vorteil – Eine sehr gute Lösung für spezielle Fälle. Der Boiler ist druckfest und für Druckwassersysteme geeignet.

Nachteile – Mir fallen keine ein.

 

Siegfried von Grambusch